Kirche und Gemeindehaus

Die Martinskirche

 

Unsere evangelische Kirche, die seit 2014 den offiziellen Namen „Martinskirche“ trägt, wurde in ihrer jetzigen Form 1948 erbaut, nachdem sie in der Nacht vom 15. auf den 16. März 1944 bei einem Fliegerangriff erheblich zerstört worden war. Soweit möglich, erbaute man sie so wieder, wie sie 1839 im württembergischen Hofkammerstil errichtet worden war. 1987 wurde die Kirche samt Turm umfassend erneuert.

 

Im Turm hat man die Jahreszahl 1470 gefunden. Die frühere Kirche war nach Quellen aus dem Spätmittelalter dem heiligen Erhard geweiht. Ob und wann sie in früheren Zeiten wie ihre Mutterkirche in Weil im Schönbuch den Namen Martinskirche getragen hat, ist unbekannt. Im nachgebildeten Schlussstein des Chorraums sieht man ein Holzbild mit der Mantelteilung des heiligen Martin von Tours.

Der Stil des Kircheneingangs mit seinen drei Rundbögen samt Säulen und dem Dreiecksgiebel hat Anklänge aus Romanik und Klassizismus. Der durch die vielen Seitenfenster und das dominierende Holz einladend hell wirkende Innenraum hat ca. 500 Sitzplätze. Den Chorraum ziert ein Auferstehungsfenster, geschaffen 1960 von Adolf Saile aus Stuttgart.
Hinter dem Taufstein findet sich ein 1988 erworbenes Holzrelief des Künstlers Andreas Felger aus Mössingen zum Thema Taufe.

Das Martin-Luther-Gemeindehaus

 

1974 wurde hinter der Kirche das Martin-Luther-Gemeindehaus gebaut. Über einen Gang ist es mit der Kirche verbunden. Der Saal, der mit dem Foyer zu einem großen Raum vergrößert werden kann, und die drei Gruppenräume bieten Platz für kleinere Gruppen und größere Veranstaltungen in unserer Gemeinde. Ein Raum ist für Jugendgruppen, ein anderer für Kindergruppen hergerichtet. Im Saal finden sich an der Wand zwei Bilder von Martin Knispel mit den Titeln „Lichtblick“ und „Der Lastenträger“.

Der Saal und der obere Gruppenraum kann für private Veranstaltungen gemietet werden. Bei Interesse melden Sie sich im Pfarramt.