Tod und Trauer

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Wenn ein lieber Mensch von uns gegangen ist, ist alles anders, und eine tiefe Traurigkeit legt sich über die Seele. Und dennoch gibt es gleich in den ersten Stunden viel zu organisieren. Bei der Vielzahl organisatorischer Dinge stehen Ihnen die Bestattungsinstitute in Steinenbronn oder Umgebung mit Rat und Tat zur Seite. Für die Fragen rund um die kirchliche Bestattung wenden Sie sich an das Pfarramt.

Wir vereinbaren dann einen Termin für ein Trauergespräch. Dort ist Zeit, die Trauerrede und weitere Teile der Feier ausführlich zu besprechen. Der eigentlichen Bestattung geht eine Trauerfeier voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von den Verstorbenen zu nehmen. Die Trauerfeier findet i.d.R. in der Steinenbronner Feierhalle innerhalb des Friedhofsgeländes statt.

Am Tag der Todesnachricht oder des Trauergesprächs wird um 18 Uhr die Sterbeglocke geläutet. Im Gottesdienst vor oder nach der Trauerfeier wird die Trauerfeier bekanntgeben und ein Gebet für den/die Verstorbene/n und die Angehörigen gesprochen.

Sterbebegleitung

Gerne kommen Pfarrer Stippich bzw. Vikar Schütz zu einem Besuch nach Hause oder ins Krankenhaus. Ein Gespräch und Gebet mit dem Sterbenden kann diesem und auch den Angehörigen Trost und Hoffnung vermitteln in einer schweren Zeit. Wenn Sie ein Gespräch wünschen, wenden Sie sich ans Pfarramt.

Hospizdienst

Manchmal sind die letzten Tage und Wochen mit Sterbenden kaum zu bewältigen. Mitarbeiter/innen des ökumenischen Hospizdienstes kommen auf Anfrage in die Häuser und stehen den Sterbenden und Angehörigen zur Seite. Für Steinenbronn wird die Hospizgruppe von Andrea Schmidt, Leiterin der iav-Stelle Schönaich, organisiert. Tel. 07031 7020456. Weiterführende Informationen finden sich au www.kirchebb.de

Tauerbegleitung

In den Wochen und Monaten nach einem Todesfall tut es gut, wenn man mit Menschen über den erlittenen Verlust sprechen kann. Im Kirchenbezirk Böblingen gibt es verschiedene Angebote, die Sie wahrnehmen können. Auch Pfarrer Stippich bzw. Vikar Schütz machen gern einen Besuch, wenn Sie dies wünschen.

Toten- oder Ewigkeitssonntag

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres (eine Woche vor dem Sonntag zum 1. Advent) ist der Gottesdienst speziell auf die Menschen ausgerichtet, die im vergangenen Jahr einen Todesfall erlebt haben. Die Namen der Verstorbenen werden verlesen, für jeden eine Kerze entzündet und Ihrer in den Texten und Gebeten gedacht. Die Angehörigen werden zu diesem Gottesdienst durch einen gesonderten Brief eingeladen.