Adventsandacht - 04.12.2017

Zu Beginn der diesjährigen Adventszeit, haben wir alle Familien unseres Kindergartens zu eine Adventsandacht in die evangelische Martinskirche eingeladen.

"Zünde ein Lichtlein an, Weihnacht wird es dann." So haben wir zusammen gesungen und dabei Kerzen in der Kirche angezündet. Den Kindern wurde die Adventskalendergeschichte von dem Schaf Rica vorgelesen und den Erwachsenen einige Gedanken zum Thema Licht und Kerze mit auf den Weg gegeben.

 

Wir alle kennen verschiedene Lichtquellen. Die Sonne am Tag die alles hell erleuchtet, die Straßenlaternen die uns bei Nacht den Weg erhellen, die Scheinwerfer am Auto die uns nachts das Autofahren ermöglichen. Alle diese Lichtquellen helfen uns den Weg zu finden, sie weisen uns den Weg. Und so war es auch beim Stern von Bethlehem.

Jede Lichtquelle hat ihre Eigentümlichkeit und ich denke wir sind froh, dass wir sie alle haben - jede an ihrem Ort und zu ihrem Zweck.

Soviel steht für uns fest: ohne Licht gibt es auch kein Leben und es ist sicher auch kein Zufall, dass das Licht zu Anfang der Bibel als das erste Schöpfungswerk Gottes beschrieben wird.

Von Sternen und speziell vom Stern über Bethlehem steht vieles in der Bibel geschrieben, anders als von der Kerze, aber die Kerze ist charakteristisch für Weihnachten.

Es hat sicher einen Sinn, dass das Kerzenlicht gerade im Advent und an Weihnachten so populär ist. Das Kerzenlicht hängt mit Wärme zusammen, und zwar mit einer angenehmen Wärme, die nicht alles verbrennt – sofern man mit der Flamme der Kerze richtig umzugehen weiß. Die Kerze blendet nicht. Ihr Licht hat etwas Gnädiges, und außerdem: etwas Lebendiges: es fackelt.

Das wichtigste an der Kerze allerdings ist: eine Kerze kann ihr Licht weitergeben an andere Kerzen. Sie verliert dabei nichts, aber alle anderen gewinnen dadurch.

Das ist sehr charakteristisch für das Weihnachtsgeschehen: das Weitergeben des Lichtes. Jede Kerze muss entzündet werden genau wie die Weihnachtsbotschaft, die müssen wir auch von jemandem gesagt bekommen und wir können sie an andere weitergeben.

 

Am Ende hat jede Familie ihre eigene Kerze an den Kerzen in der Kirche entzündet und in einem, von den Kindern verzierten Gläschen, mit nach Hause genommen.

 

Wir wünschen allen Familien eine besinnliche und gesegnete Advents - und Weihnachtszeit mit dem Blick auf die Kerze, die uns immer an die frohe Botschaft von Weihnachten erinnert.