Nacht der offenen Kirche

Eingang Martinskirche

Nacht der offenen Kirche - dies ist ein offenes und einladendes Angebot unserer ev. Kirchengemeinde. Hier kann Kirche anders erlebt werden, hier wird mit Musik, Gebet, Meditation und geistlichen Impulsen duch den ganzen Abend geführt.

Ankommen - und die Zeit bleiben - welche jeder Besucher für sich selbst frei gestalten kann.

Offen und frei dem Wort Gottes begegnen!

Die nächste Nacht der offenen Kirche wird im November 2018 angeboten.

Nacht der offenen Kirche am 18. November 2017

Jedes Jahr, wenn die Tage trüber werden, bereitet ein findiges Team die „Nacht der offenen Kirche“ vor, die wir seit vier Jahren immer an einem Samstagabend im November anbieten.
Zunächst wird ein Thema gesucht – dieses Jahr drehte sich alles um´s Vaterunser – und dann werden die einzelnen Stationen besprochen und organisiert, die in der Kirche entstehen sollen. Am 18. November öffnete die Kirche mit Einbruch der Dunkelheit um 17 Uhr ihre Pforten. Draußen waren die Treppen mit Laternen einladend beleuchtet. Innen erwartete die Besucher gedämpftes Licht und viel Kerzenschein. Jeder konnte in aller Ruhe einen Rundgang durch den Kirchraum vornehmen oder sich in die Bank setzen, der Musik lauschen und die Atmosphäre genießen. Es gab an mehreren Stellen Stehtische mit Anregungen, Gebete aufzuschreiben und irgendwo anzupinnen oder einzuwerfen. Vor der Kanzel entstand so z.B. eine Wand mit vielen kleinen Dankgebeten. Auf der gegenüberliegenden Seite konnte man Kerzen entzünden. Im hinteren Teil war ein Wagenrad ausgestellt, in das man Steine einlegen konnte als Symbol für Dinge, die uns im Inneren belasten und die wir so gern ablegen möchten. Es gab Sitzgelegenheiten, bei denen man in aufgeschlagenen Bibeln stöbern konnte oder an anderer Stelle eine Vaterunser-Meditation auf einem Laptop betrachten. Halbstündlich gab es kleine Programmeinheiten: Gemeinsames Singen, Meditationen, die auf der großen Leinwand gezeigt wurden – und zweimal eine Abendmahlsfeier. Einen Plan mit den Zeiten fand man am Eingang und auch schon vorab im Mitteilungsblatt. Wer Bekannte traf, unterhielt sich flüsternd in den Bänken Wer etwas auf dem Herzen hatte, konnte mit Mitarbeitern sprechen oder sich zum gemeinsamen Gebet in ein Eck zurückziehen.
Am Sonntag im 10-Uhr-Gottesdienst gab es im Anschluss an die Predigt nochmals die Möglichkeit, in einer offenen Phase die Stationen zu besuchen – oder sich vom Bankplatz aus die Meditationen anzusehen, die zu verschiedenen Zeiten am Abend zuvor gezeigt wurden.