Gemeindefreizeiten

Seit 2011 sind wir jährlich einmal mit der Gemeinde unterwegs. Zwischen 30 und 50 Personen jeden Alters, von Kindern über Jugendlichen bis zu Senioren gehen mit uns auf die Wochenenden bzw. Fünf-Tage-Freizeiten. Zweimal waren wir bisher im Kloster Triefenstein bei den Christusträger-Brüdern, einmal in Ralligen am Thuner See, außerdem auf dem Michelsberg bei Geislingen, in Bad Schussenried und im Wörnersberger Anker. Neben gemeinsamen Gruppenaktivitäten wie Spieleabend, Wanderung oder Städtetouren und den morgendlichen Bibelgesprächsgruppen bleibt viel Zeit zum Reden, Ausruhen und sportlichen Betätigungen. Für die Kinder bieten wir teilweise ein extra Programm an.

Bericht von der Gemeindefreizeit 2019 in Ralligen

 

Es waren 32 Personen, darunter sechs Kinder, die am Dienstagnachmittag, 18. Juni, von der nördlichen Uferstraße des Thuner Sees den kleinen Weg Richtung „Schloss Ralligen“ abbogen, das für die nächsten fünf Tage unser Zuhause sein sollte. Das zweite Mal nach 2013 waren wir hier auf Gemeindefreizeit in dem Schweizer Haus der Christusträger-Brüder, die uns ja schon des öfteren in ihrem deutschen Domizil Kloster Triefenstein beherbergt haben.

Morgens trafen wir uns zu Bibelgesprächen mit Bruder Dieter Dahmen, während die Kinder – von drei Jugendlichen betreut – ihr eigenes Programm machten. Nachdem Bruder Dieter uns in verschiedene Jüngerpersonen eingeführt hatte, vertieften wir das Gehörte anschließend in Kleingruppen, in denen es zu intensiven Gesprächen kam.

An den Nachmittagen machten wir Ausflüge in die Umgebung – nach Thun und Interlaken, auf die andere Seeseite nach Spiez oder zu spektakulären Wasserfällen in der Region. Ab 20 Uhr gab es mal einen Spieleabend, mal einen Abend mit den Brüdern, mal gab es ein Filmangebot.

An einem der Tage machten wir einen ganztägigen Ausflug, der uns auf die Hochebene von Mürren führte. Auf 1600 m hatten wir einen fantastischen Ausblick auf die drei 4000er-Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Wir kam mit Auto, Gondel und Zug dorthin und wanderten dann einen knapp dreistündigen Weg zurück, die das Dreigestirn des Berner Oberlandes immer im Blick.

Sehr genossen haben wir auch den See. Von der Seeterrasse vor dem Haus konnten wir ihn weit überblicken und die verschiedenen Wetterformationen beobachteten, die durchaus wechselten und immer wieder die Berge verhüllten. Nachmittags konnten wir am eigenen Badesteg ins Seewasser hineingleiten, was äußerst erfrischend war.

Es waren erfrischend erholsame Tage, die wir miteinander erleben konnten. Im nächsten Jahr werden wir den Brüdern in der Osterwoche wieder begegnen, und zwar in Triefenstein.

Marc Stippich

 

 

Bericht von der Gemeindefreizeit in der Osterwoche 2017

Vom 19.-23. April 2017 waren wir mit 16 Kindern und 33 Erwachsenen wieder auf Gemeindefreizeit. Zum dritten Mal nach 2011 und 2015 waren wir zu Gast bei den Christusträger-Brüdern im Klostern Triefenstein bei Wertheim am Main. Wir erlebten schöne und spannende Tage miteinander. Das barocke Klostergelände mit seiner besonderen Atmosphäre bot an sich schon einen hohen Erholungswert. An den Vormittagen führte uns Christoph Zehendner – Journalist, Liedermacher und Ex-Steinenbronner – und die Gemeindepädagogin Nora Henker durch das Programm. Wir beschäftigten uns mit „Wachstumsgleichnissen“ von Jesus und überlegten, wo in unserem Leben Wachstum geschieht und welche „Wachstumshemmer“ dem evtl. im Wege stehen. Die Kinder und Jugendlichen hatten ihr eigenes Programm in drei verschiedenen Altersgruppen.

Am Nachmittag fanden wir Erholung im Barockpark des Klosters. Einige wurden kreativ – gemeinsam mit Ingrid Zehendner – andere machten Ausflüge oder größere Spaziergänge durch die Umgebung. Die Abende boten ein buntes Programm: Es gab einen Begrüßungs- und einen Spieleabend, einen Abend mit Geschichten aus Indien und einen Abend, den die Brüder gestalteten. Sie stellten eine Band auf die Beine – seit ihrer Gründung v0r 55 Jahren waren die Brüder immer musikalisch unterwegs – und sie erzählten von ihren Erlebnissen mit Gott und miteinander aus den vergangenen Jahrzehnten. Es war amüsant und beeindruckend, Lustiges und Nachdenkliches von ganz besonderen Menschen zu hören.

Wir freuen uns, dass unsere Freizeiten nach wie vor gut angenommen werden und planen weitere für die nächsten Jahre!