Gemeindeausflug

Etwa alle drei Jahre bieten wir einen ganztägigen Gemeindeausflug an. Im Jahr 2013 fuhren wir mit 100 Personen nach Rothenburg ob der Tauber. Am 25. September 2016 machten wir einen Ausflug nach Schwäbisch Hall. Beim Ausflug sind Personen von verschiedenen Alters- und Gemeindegruppen miteinander unterwegs. Wir erleben Kirche als große Gemeinschaft in bunter Vielfalt.

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Am Sonntag, 29. September 2019, planen wir unseren nächsten Gemeindeausflug. Er wird uns nach Straßburg führen.

 

In Straßburg trifft französische Lebenskunst auf deutsche Tradition, gehört das Elsass doch die längste Zeit seiner Geschichte zu Deutschland. Hübsche bunte Fachwerkhäuser, Kanäle rechts und links des Flusses Ill, das faszinierende Straßburger Münster und Spuren bekannter Persönlichkeiten (Goethe, Gutenberg, Albert Schweitzer) machen einen Besuch in der Elsassmetropole zu einem besonderen Erlebnis. Man spricht französisch, kann aber deutsch, das werden wir bei den Stadtführungen, in den Souvenirläden und evtl. bei Museumsbesuchen (elsäss. Museum, Kunstmuseum, Münster-Museum) erleben.

 

Am Spätnachmittag fahren wir über den Schwarzwald nach Vöhringen bei Sulz am Neckar, dem Heimatort von Celina Friedrichson, unserer zweiten FSJ-lerin im Schuljahr 2015-16. Wir feiern dort zunächst eine Andacht in der Kirche und bekommen anschließend einen Imbiss, den sie für uns vorbereiten wird.

 

Eine Anmeldung wird ab Frühsommer 2019 möglich sein.

 

 

Gemeindeausflug nach Schwäbisch Hall am 25.9.2016 - Bericht und Bilder

Bei strahlendem Sonnenschein waren wir am Sonntag, 25. September mit 76 Personen auf unserem diesjährigen Gemeindeausflug unterwegs. Nach knapp zwei Stunden Fahrtzeit erreichten wir um 11 Uhr unser Hauptziel, die ehemalige freie Reichsstadt Schwäbisch Hall. Am Marktplatz erwarteten uns drei Stadtführerinnen. Man konnte zwischen drei Führungen auswählen

1. einer klassischen Altstadtführung inkl. der Stadtpfarrkirche St. Michael, auf deren Eingangsstufen alljährlich im Sommer die Haller Freilichtspiele aufgeführt werden

2. einer Führung zum Thema „Haller Frauen, die Geschichte machen“

3. der Führung „Eine Salzsiedersmagd plaudert aus dem Nähkästchen“.

Die Stadtführerin trug ein historisches Gewand und entführte die Teilnehmenden in die Zeit des 30jährigen Krieges.

Alle drei Führungen fanden ein äußerst positives Echo. Bei der Salzsiederin war besonders, dass sie alle Teilnehmenden an einer Stelle einspannte und als „Kutscher“, „Schlosser“ usw. ansprach.

Die übrige Zeit in Schwäbisch Hall nutzten wir zum Mittagessen oder Kaffeetrinken, zum Flanieren oder zum Museumsbesuch. Um 16 Uhr brachen wir dann auf nach Crailsheim-Altenmünster, wo wir Katharina Soldner, unsere erste FSJ-lerin besuchten. In ihrer Heimatkirche feierten wir eine 30minütige Andacht und wurden danach von Katha und weiteren Mitarbeitenden mit einer äußerst schmackhaften Gyrossuppe verköstigt. Um 18.15 Uhr brachen wir wieder auf Richtung Steinenbronn und fuhren der untergehenden Sonne entgegen.

Neben dem wunderschönen Spätsommerwetter und der imposanten Stadt Schwäbisch Hall waren es die Begegnungen zwischen Alten und Jungen, die den Ausflugstag so besonders machten.

Marc Stippich