Taufen

Die Taufe begründet einen Freundschaftsbund zwischen Gott und den Menschen. Von Gottes Seite aus zeigt sie sein bedingungsloses Ja zu uns Menschen. Da die Gottesbeziehung – wie jede andere Beziehung auch – auf Gegenseitigkeit beruht, gehört auch unser Ja zum Taufbund mit dazu. Erwachsene Taufbewerber sprechen dieses Ja selbst, bei Kindern tun dies stellvertretend die Eltern und Paten.

Bei der Kindertaufe ist es deswegen notwendig, dass mindestens ein Elternteil evangelisch ist, und dass die Paten aktuell Mitglied einer Kirche sind (einer davon muss wiederum evangelisch sein). Weitere Infos, die Sie beachten sollten, finden Sie hier.

Außerdem haben wir einen Leitfaden für Trauungen und Taufen erstellt mit vielen Informationen, den Sie sich hier hochladen können.

Immer wieder werden Kinder nicht schon im ersten Lebensjahr, sondern erst später getauft, z.B. im Rahmen des Konfi 3-Kurses (12wöchiger Vorkonfirmanden-Kurs in der 3. Klasse, siehe unter Konfi 3) oder im Konfirmationsgottesdienst. Die anderen Konfirmand/innen bestätigen bei der Konfirmation ihr Ja zur Taufe.

Wir bieten alle 4-6 Wochen Tauffeiern im Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr an, Termine s.u.

Immer wieder nutzen Eltern auch die Möglichkeit der Segnung des Kindes im Gottesdienst. Auch sie nimmt das Anliegen auf, dass Ihr Kind unter den besonderen Schutz Gottes gestellt wird und seinen Segen persönlich zugesprochen bekommt. In diesem Fall sparen Sie sich den Zeitpunkt der Taufe für später auf. Diese Form wählen Eltern, die ihren Kindern ein bewusst erlebtes Tauffest ermöglichen wollen, oder wenn Eltern bzw. Paten nicht Mitglied der Kirche sind.

Ab dem ersten Jahrestag der Taufe bis zur Einladung zum Konfi 3-Kurs verschicken wir jährlich einmal Tauferinnerungsbriefe an die getauften Kinder. Sie führen auf altersgemäße Art manche Gedanken zur Taufe weiter aus.