Berichte über Aktionen 2018

Rückblick auf den Kurs „Gesprächsstoff Glaube“ 2018

Vom 22.Januar bis 18. März trafen wir uns mit 19 Teilnehmern und 6 Mitarbeitern zu sieben Kursabenden unter dem Motto „Gesprächsstoff Glaube“. Lesen Sie hierzu mehr.

Ökumenischer Kleinkindergottesdienst am Samstag, den 3. März

Die Geschichte von Zachäus, dem Zöllner, führte die Gäste durch einen schönen, kindgerechten Gottesdienst im Martin-Luther-Gemeindehaus. Ca.20 Eltern, 15 Kinder und einige andere BesucherInnen konnten den Gottesdienst, gestaltet von einer Erzieherin unseres. Kindergartens und von Kirchengemeinderätin Elisabeth Weindorf, miterleben.

Die Bibelgeschichte von Zachäus erinnert daran, dass Jesus die unterschiedlichsten Menschen wertschätzt, ob groß oder klein, beliebt oder unbeliebt, jeder ist willkommen bei Ihm. Nach der Erzählung der Geschichte im Kamishibai-Stil (eine Art Erzähltheater) konnte jede und jeder am eigenen Leib erfahren, wie schön es ist als Gast -wie Jesus bei Zachäus - Essen und Trinken zu können: bei Getränken, Körnerbrötchen und Butter blieben keine Wünsche offen.

Damit die Kinder musikalisch mitwirken konnten, gab es viele Mitmachlieder. Im Anschluss an den Gottesdienst durften die Kinder ein Ausmalbild zum Thema vor Ort ausmalen oder mit nach Hause nehmen.

Aufgrund des guten Anklangs findet 2019 findet erneut ein Ökumenischer Kleinkindergottesdienst statt.

mehr hierzu siehe unter Ökumene

Berichte von Aktionen 2017

Nacht der Offenen Kirche am 18.11.2017

Am Samstag,18. November luden wir wieder zur“ Nacht der offenen Kirche ein“.

Draußen waren die Treppen mit Laternen ab 17 Uhr einladend beleuchtet. Innen erwartete die Besucher gedämpftes Licht und viel Kerzenschein. Jeder konnte in aller Ruhe einen Rundgang durch den Kirchraum vornehmen oder sich in die Bank setzen, der Musik lauschen und die Atmosphäre genießen.

Es gab an mehreren Stellen Stehtische mit Anregungen, Gebete aufzuschreiben und irgendwo anzupinnen oder einzuwerfen. Vor der Kanzel entstand so z.B. eine Wand mit vielen kleinen Dankgebeten. Auf der gegenüberliegenden Seite konnte man Kerzen entzünden. Im hinteren Teil war ein Wagenrad ausgestellt, in das man Steine einlegen konnte als Symbol für Dinge, die uns im Inneren belasten und die wir so gern ablegen möchten. Es gab Sitzgelegenheiten, bei denen man in aufgeschlagenen Bibeln stöbern konnte oder an anderer Stelle eine Vaterunser-Meditation auf einem Laptop betrachten. Halbstündlich gab es kleine Programmeinheiten: Gemeinsames Singen, Meditationen, die auf der großen Leinwand gezeigt wurden – und zweimal eine Abendmahlsfeier.

Einen Plan mit den Zeiten fand man am Eingang und auch schon vorab im Mitteilungsblatt. Wer Bekannte traf, unterhielt sich flüsternd in den Bänken Wer etwas auf dem Herzen hatte, konnte mit Mitarbeitern sprechen oder sich zum gemeinsamen Gebet in eine Ecke zurückziehen.

Am Sonntag im 10-Uhr-Gottesdienst gab es im Anschluss an die Predigt nochmals die Möglichkeit, in einer offenen Phase die Stationen zu besuchen – oder sich vom Bankplatz aus die Meditationen anzusehen, die zu verschiedenen Zeiten am Abend zuvor gezeigt wurden.

Wir freuen uns, dass über den Abend viele Menschen vorbeigeschaut haben. Und wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten.

So wird es auch im November 2018 wieder die „Nacht der offenen Kirche“ geben.

Männervesper am 13. Oktober 2017

 

Beim diesjährigen Männervesper hatten wir Paul Schobel, den Begründer der katholischen Betriebsseelsorge in Württemberg, zu Gast. Knapp 25 Männer fanden sich im Gemeindehaus ein, und Paul Schobel, den einige von den SWR-Rundfunkandachten schon kannten, erzählte zu Beginn auf lockere Art aus seinem fast 80jährigen Leben. Danach stärkten sich die Männer zunächst mit Wurstsalat, Brot und Getränken. In seinem anschließenden Vortrag umriss Paul Schobel engagiert und prägnant die derzeitige Situation der Erwerbstätigen in unserem Land. Sein Schwerpunkt lag auf der größer werdenden Anzahl von Arbeitsverhältnissen - derzeit 40% - die jenseits tariflicher Verträge liegen: über Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs, befristete Anstellungsverhältnisse und Soloselbständigkeit versuchen diese Menschen mehr schlecht als recht ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Nicht wenige müssen zu einem 100%-Job noch Zuschüsse in Anspruch nehmen, um wenigstens das Hartz-IV-Niveau zu erreichen. Es gelingt den Betroffenen nur zum Teil, bei allem auch noch für die nötigen Versicherungen inkl. Rentenabsicherung aufzukommen. Die Möglichkeiten, Personen außertariflich anzustellen, mögen – so Schobel – in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit in Ordnung gewesen sein, um die Leute von der Straße zu holen. Bei der derzeit guten Konjunktur sei es jedoch an der Zeit, dass diese Personen in tarifliche und unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen werden.

So brauchen wir seiner Meinung nach aktuell eine konzertierte Aktion, um die Politik zu bewegen, die erfolgten Arbeitgeberfreiheiten zu Lasten der Arbeitnehmer wieder zu beschränken. Denn wir müssen – nicht nur aus christlicher Sicht – den Betroffenen die Chance geben, aus prekären Arbeitsverhältnissen wieder in gesicherte aufsteigen zu können.

Einem mit Spannung verfolgten Vortrag folgte eine angeregte Diskussion an den Tischen und im Plenum. Bemerkenswert war, dass Männer verschiedenen Alters und beruflicher Stellung miteinander diskutierten –Selbständige, Angestellte und Männer, die schon Erfahrungen mit Erwerbslosigkeit gesammelt haben. Hintergründe zur Arbeit der Betriebsseelsorge finden sich unter https://betriebsseelsorge.drs.de/ und www.kirchebb.de/angebotedienste/betriebsseelsorge/

Schauen Sie sich die Galerie an und lesen Sie mehr zum Thema Männervesper hier.

 

 

 

Orgelkonzert am 08.10.2017

Am Sonntag, 8. Oktober spielten unsere Organistinnen und Organisten Ralf Bühnemann, Siegbert Krüger, Renate Piesbergen und Solveig Wagner ein Benefizkonzert im Rahmen unseres derzeitigen Geldvermehrungsprojekts zugunsten der anstehenden Renovierungsarbeiten in Kirche und Gemeindehaus. Es erklangen Stücke aus ganz unterschiedlichen Epochen von Barock bis Moderne und aus unterschiedlichen Regionen Europas von Österreich bis Norwegen. Den Abschluss bildete ein gelungenes vierhändiges Stück der beiden Organistinnen. Die Musiker wurden am Ende mit großem Applaus bedacht. Für die Renovierungsarbeiten wurden EUR 437,- gespendet. Wir sagen ganz herzlich Dank!

Luther-Musical am 17.09.2017

Den Besuchern der nahezu vollbesetzten Martinskirche wurde am Sonntagnachmittag, 17. September, Erstaunliches geboten. Vor knapp 300 Zuschauern führte eine im Mai gegründete Musical-Projektgruppe ein 90minütiges Stück vor und zog dabei alle Register.

 

Auf Initiative der Erzieherinnen Iris Gfrörer und Martina Böhme des Evang. Kindergartens „Unter dem Regenbogen“ beschäftigten sich die Kindergartenkinder im Reformationsjubiläumsjahr 2017 mit dem Thema „Luther und die Reformation“. Von Da kam den Beiden die Idee, dass sie sich im Rahmen des derzeitigen Geldvermehrungsprojektes vorstellen könnten, ein Musical zu schreiben, zu proben und aufzuführen. In der Kirchengemeinde fand die Idee schnell Unterstützung durch viele freiwillige Akteure und Helfer. Seit Mai 2017 entwickelten die Teammitglieder gemeinsam das Musical „Ein Besuch bei Familie Luther“. Allen Mitwirkenden (Grundschülern, Jugendlichen und Frauen verschiedenen Alters aus der Gemeinde sowie einer Gruppe aus dem Waldenbucher Posaunenchor) machte die gelungene Aufführung augenscheinlich viel Spaß. Sie stellten ihr schauspielerisches und musikalisches Talent mit großer Begeisterung unter Beweis.

 

Die Geschichte von Martin Luther wurde eingerahmt von der wiederkehrenden Szene, wie Luther mit seiner Frau und seinen Kindern beim Abendessen sitzt. Die Kinder fordern ihn im Chor auf „Erzähl uns von Dir“! Und Martin Luther, gespielt vom seitherigen FSJ-ler Kevin Beler, erzählt von sich: angefangen von seiner Schulzeit bis zu seiner Zeit auf der Wartburg, in der er die Bibel ins Deutsche übersetzte – nichts wird ausgelassen. Originell und kurzweilig werden die jeweiligen Lebensabschnitte in Szene gesetzt. Einmal „rappt“ Luther über seine Selbstzweifel, während die Mönche würdevoll singend aus der Kirche ein- und dann wieder ausziehen. Dann wiederum geht es beim Verkauf der Ablassbriefe zu wie auf einem Marktplatz. Die an die Kirchentür angeschlagenen Thesen werden sehr erheiternd auf Schwäbisch erklärt: „Und, haschs kapiert?“. Es war ein herzerfrischender Sonntagnachmittag, danke dafür. Und nein, Frau Gfrörer, wir alle haben unser Kommen nicht bereut!                                                                                  
Astrid Hagen

Konzert mit Lightstyle am 19.05.2017: Kevin Beler und Theodora Frey in der Martinskirche

Am Freitag, 19. Mai, fand im Rahmen unseres Geldvermehrungsprojektes ein Konzert der Band „Lightstyle“ mit Kevin Beler und Theodora Frey in unserer Kirche statt.

Etwa 150 Personen hatten die Kirche gefüllt, als die Bandmitglieder an ihre Instrumente traten und mit dem ersten Song „This is living“ die Gäste begrüßten. Die Band „Lightstyle“ präsentierte eigene und gecoverte Songs im Pop- und Rap-Style. Die meisten Lieder hatten einen christlichen Inhalt– es war und ist den Musikern wichtig, Musik zu Gottes Ehre zu machen.

Neben viel Nachdenklichem und Balladenhaftem ging es zwischen durch auch stimmungsmäßig zur Sache, wenn Kevin in seinen Rap-Parts richtig loslegte. Je länger der Abend, desto mehr standen die Zuschauer bei den Songs, und es gab lang anhaltenden Applaus. Theodora Frey überzeugte durch ihre soulige Stimme und durch ausdrucksstarke Texte und Melodien. Kevin, 2017 FSJ-ler in unserer Kirchengemeinde, moderierte gekonnt und gut gelaunt, so dass die Botschaft der Songs auch für die zusammengefasst wurde, die textlich nicht mitkamen bei englischen oder bei schnell gerappten Texten.

Am Ende des Abends bedankten sich erst Kevin und später Pfarrer Marc Stippich für die Organisation des Konzerts bei allen, die mitwirkten. Der Eintritt war kostenlos, an Spenden für die Renovierungsarbeiten in Kirche und Gemeindehaus kamen an diesem Abend 1260 EUR zusammen. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern und allen die da waren ganz herzlich!

Galaabend am Sonntag, 02.04.2017

Am Sonntag, 2. April 2017 luden wir zu einem ganz besonderen Abend ins Martin-Luther-Gemeindehaus ein: Bernd Schlecht, Chefkoch im Restaurant Krone, zauberte ein außergewöhnliches 4-Gänge-Menü auf die Teller der angemeldeten 48 Gäste. Bedient wurden sie von vier jugendlichen Mitarbeiter/innen unter der Leitung von Beate Schlecht. Um 18 Uhr wurde man mit Sekt und Fingerfood im Foyer des Gemeindehauses begrüßt. Nach Saalöffnung suchten alle die Tische auf, und der erste Gang wurde serviert. Zwischen den einzelnen Gängen gab es kurze Aufführungen: Ulrich Schrade gab ein Lied von Wolle Kriwanek zum Besten, Tobias Stippich führte virtuose Kunststücke mit dem Diabolo auf, und Lisa Schreiber & Kevin Beler boten drei Theaterstücke dar: Unter dem Motto „Von Loriot bis Luther“ glänzten die Beiden mit Szenen verschiedener Ehen. Die Kleinkunstbeiträge wurden mit viel Applaus belohnt. Applaus gab es am Ende auch für Ehepaar Schlecht und alle Helfer/innen und Künstler/innen, die den Gästen einen unvergesslichen Abend bescherten.

Wir freuen uns sehr, dass insgesamt 2400 EUR als Reinerlös für die Renovierungsarbeiten in Kirche und Gemeindehaus zusammenkamen! Unser herzlicher Dank gilt Ehepaar Schlecht, den Mitarbeiter/innen und den Kleinkünstlern.

Ökumenischer Begegnungsabend am 31.03.2017

Es war ein Versuch, und wir können ihn als absolut gelungen bezeichnen: Am Freitag, 31. März, luden wir zu einem Begegnungsabend kath. und evang. Christen aus Steinenbronn ins kath. Gemeindehaus neben der Heilig-Geist-Kirche ein. Das Thema war: sich erinnern, sich versöhnen, gemeinsam weitergehen. Wir saßen im großen Kreis um eine Mitte mit zahlreichen Gegenständen und Bildern, von denen sich jede und jeder eines aus dem Kreis nehmen konnte. Dann gaben wir uns anhand dieses Gegenstandes Anteil an den Erfahrungen mit der je anderen Konfession, die wir in unserem bisherigen Leben gesammelt haben. Es war ein bunter Strauß an Erlebnissen, der an diesem Abend laut geworden ist: positive Begegnungen, aber auch manches Schwierige. Die Teilnehmenden kamen nicht nur aus dem Schwäbischen, sondern auch aus benachbarten Ländern. Und es gab Konversionen hin und her – auch bei Mitgliedern aus unserem Kreis. Aber – auch wenn es in früheren Zeiten teilweise recht schwierig war, sich gegenseitig zu akzeptieren: Es hat sich viel verändert. Und so waren wir auch dankbar für das, was geworden ist. Wir schlossen den Abend mit einem gemeinsamen Gebet in der Gewissheit, dass wir als Christen im Zentralen miteinander verbunden sind.